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Arten von Softairs - Antrieb

Kurz zu den häufig verwendeten Abkürzungen bei Softair Waffen: 

AEG = Automatic Electric Gun

S-AEG = Semi Automatic Electric Gun 

CBB = Co2 Blow Back 

GBB = Gas Blow Back 

NBB = Non Blow Back 

Federdruck Softairs:

Eine mit Federdruck betriebene Softairwaffe („Spring-powered“, engl. spring „Feder“) nutzt die Energie einer von Hand zu spannenden Schraubenfeder, um die Munition aus dem Lauf zu beschleunigen. Der Schütze muss die Waffe vor jedem Schuss von Hand spannen, indem er den Ladehebel, beziehungsweise den Schlitten der Softairwaffe nach hinten zieht. Sobald die Feder gespannt ist, ist die Softairwaffe schussbereit. Aufgrund dieser Funktionsweise können diese Softairwaffen nicht voll- oder halbautomatisch schießen.

Obwohl die meisten elektrischen Softairwaffen auch eine Feder zum Antrieb der Rundkugel besitzen, werden sie nicht als Springs kategorisiert. Feder-Softairwaffen sind vor allem im Billigpreissegment zu finden. Hochqualitative Softairwaffen jedoch können über 1000 € kosten. Das Federdrucksystem wird auch in vielen Schrotflintennachbauten verwendet, wobei hier die Feder durch eine typische Repetierbewegung des Vorderschaftes vor jedem Schuss gespannt wird.

Elektrische Softairs (AEG und S-AEG):

Elektrisch angetriebene Softairwaffen besitzen einen batteriebetriebenen Elektromotor, welcher über ein Getriebe eine Schraubenfeder mit Hubkolben spannt. Bei jedem Betätigen des Abzugs spannt der Motor in einer ersten Phase die Feder, in der zweiten Phase wird die Feder freigegeben und wirkt auf einen Kolben. Wie in einer Luftpumpe wird die Luft komprimiert, die Druckluft beschleunigt die Munition.

Moderne elektrische Softairwaffen wiederholen diesen Zyklus bis zu 16 Mal pro Sekunde (1200 Schuss/Minute), was eine vollautomatische Betriebsweise ermöglicht. Dies gab den automatischen, elektrischen Softairwaffen ihren Namen: Automatic Electric Gun (AEG). AEG erreichen Mündungsgeschwindigkeiten von 250 bis 550 Fuß pro Sekunde (entsprechend 75 bis 160 m/s, gemessen bei Verwendung von 0,20-g-BB) und Feuerraten von 300 bis 900 Zyklen pro Minute und sind die bei weitem meistverwendeten Softairwaffen für den Wettkampf, jedoch gibt es hierbei auch Ausnahmen. In Deutschland sind für Softairwaffen > 0,5 Joule nur die Halbautomatischen Ausführungen zugelassen, d.h. die sog. S-AEG Softairwaffen. 

Gas und Co2 Softair Systeme:

Gas-Softairwaffen brauchen unter Druck stehendes Treibgas, um die Munition zu beschleunigen. Diese Gattung ist prinzipiell in der Lage, halb- sowie vollautomatisch zu schießen. Die heutzutage üblichen Treibgase sind Propangas (im Zusammenhang mit AirsoftGreen Gas genannt und unter diesem Namen auf dem Markt), HFC134a, HFC-22 und in entsprechend angepassten Softairwaffen auch das starke Red Gas. Im Bereich Co2 Waffen werden in der Regel handelsübliche 12 Gramm Co2 Einwegkartuschen eingesetzt um die BB's zu beschleunigen. Bei den Gas und CO2 betriebenen Waffen wird gerne auch der sog. Blow Back Effekt eingesetzt, bei dem der Schlitten durch einen Teil des Treibmittels repetiert und dem Schützen somit ein realistischen Schießerlebnis vermittelt wird.